Willkommen bei der Fachstelle Regenbogen­familien NRW!

Regenbogenfamilien sind Teil der Familienvielfalt in NRW. Sie sind Ausdruck der Selbstbestimmung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Menschen. Queere Familien leisten einen wichtigen Beitrag für ein behütetes und sicheres Aufwachsen von Kindern in NRW.

Wir als Fachstelle Regenbogenfamilien NRW setzen uns für die Interessen, die Bedarfe und die Vernetzung queerer Familien in NRW ein.

Aktuelles

Schulung: Queerfeindlichkeit im Schulalltag

Kostenlose Online-Schulung am 2.6. 16:30-18:30 Uhr für Lehrkräfte, Schulleitungen, Fachkräfte aus dem Ganztag und Schulpsycholog*innen. Jede Schule spiegelt die Gesellschaft im Kleinen. Queerfeindlichkeit zeigt sich nicht nur...

Entdecke unsere Angebote

Queerer Familiencampus

Informiere dich über unsere Schulungsangebote für Fachkräfte!

Ländlicher Raum

Du willst Angebote für Regenbogenfamilien im ländlichen NRW stärken? Wir vernetzen dich und unterstützen beim Aufbau nachhaltiger Strukturen.

Informations­materialien

Bestelle kostenfrei unsere Postkarten, unseren Familien-Planer und viele weitere Materialien im Webshop des Queeren Netzwerk NRW.

Über Regenbogenfamilien

Regenbogenfamilien sind ein Teil von Familienformen und -modellen in Nordrhein-Westfalen. Wie viele Regenbogenfamilien in NRW leben ist statistisch nicht erfasst. Erfahrungen aus Anlaufstellen für Familien und für Menschen aus der LSBTIQ*-Community zeigen, die Zahl der Regenbogenfamilien ist in den letzten zehn Jahren stark angestiegen.

An einigen Orten, vor allem in größere Städten, gibt es Anlaufstellen in Form von Gruppen- und Beratungsangeboten. Vor allem im ländlichen Raum fehlt es bisher an Anlaufstellen.

Regenbogenfamilien werden häufig noch mit zwei Mütter- oder Zwei-Väter-Familien assoziiert. Die Realität innerhalb der Regenbogenfamilien sieht wesentlich diverser aus: Neben Zwei-Mütter-Familien und Zwei-Väter-Familien leben Regenbogenfamilien in Mehrelternfamilien, in Modellen des Co-Parentings, in selbstgewählter Single-Elternschaft. Die Eltern sind cis, trans*, nicht-binär oder inter*. Sie leben getrennt und nach Trennung in neu entstehenden Patchworkfamilien. Sie haben Pflegekinder, Adoptivkinder oder leibliche Kinder. Eltern oder Kinder leben mit körperlichen oder psychischen Behinderungen oder Beeinträchtigungen. Sie kommen aus der Stadt oder vom Land. Sie haben Flucht -, Migrations-, und/oder Rassismuserfahrung.

Regenbogenfamilien sind bisher rechtlich noch nicht völlig gleichgestellt, was sich vor allem bei Fragen von Familiengründung im Adoptions- und Abstammungsrecht zeigt. 

Mehr Infos zur rechtlichen Situation von Regenbogenfamilien in Deutschland und in Europa finden sich in der von der Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa herausgegebenen Studie „Gleichstellung von Regenbogenfamilien: Handlungserfordernisse und Lösungsansätze in Deutschland sowie Einblicke in andere europäische Staaten“ (herausgegeben 2022).

Gefördert durch:
Unter dem Dach von:
In Kooperation mit:
Wir sind Mitglied bei:
Shopping Basket